Arbeitsgemeinschaft "Renaturierung des Hochrheins"
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Internationale Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR): Auf der Grundlage des Übereinkommens zum Schutze des Rheins arbeiten die Rheinanliegerstaaten Frankreich, Deustchland, Luxemburg, Niederlande und die Schweiz, sowie die Europäische Gemeinschaft international zum Schutze des Rheins zusammen.

Die IKSR verfolgt die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung des Rheins, einer Trinkwassernutzung des Rheinwassers, der Verbesserung der Güte der Rheinsedimente, des Hochwasserschutzes und der Entlastung der Nordsee.

Um diese Ziele zu erreichen, werden in verschiedenen Arbeitsgruppen Lösungen gesucht und diskutiert, es werden Aktionsprogramme entwickelt und Grundlagenwissen wird erarbeitet.

Die Arge Hochrhein hat Beobachterstatus in der IKSR. Neue Erkenntnisse und Berichte der IKSR werden daher auf dieser Seite kurz beschrieben und es wird ein Link zum Download bereitgestellt. Hier der Link zur Homepage der IKSR: www.iksr.org

Aktuelles aus der IKSR: Am 9. und 10.Juli 2012 fand die Plenarsitzung in Strasbourg teil. Benjamin Leimgruber hat an der Plenarsitzung teilgenommen und die Interessen der Arge Hochrhein vertreten. Insbesondere hat er auf die notwenige Verbesserung des Geschiebehaushalts hingewiesen. Gemäss Auskunft der IKSR, Arbeitsgruppe Fish wird dieses Thema in der Arbeitsgruppe Fish behandelt.

Die Pressemitteilung der IKSR und der Organisationen BUND, Alsace nature, Regiowasser, AK Wasser im BBU und der Arge Hochrhein können auf der linken Seite heruntergeladen werden.

Fischwanderung: Die Fischwanderung flussauf- und flussabwärts ist für die Arge Hochrhein ein wichtiges Thema, da die 11 Staustufen im Hochrhein die Längsvernetzung unterbinden. Die Situation betreffend dem Fischaufstieg im Hochrhein wird in der Publikation des Bafu "Fischaufstieg am Hochrhein. Koordinierte Zählungen 2005/2006" beschrieben und bewertet. Wie in unserem Rundbrief 31 aufgezeigt sind wir mit der Bewertung jedoch nicht einverstanden.

Anzumerken ist, dass bis auf das KW Rheinau alle Kraftwerke im Hochrhein zumindest über eine Fischaufstiegshilfe (FAH) verfügen. Jedoch die Funktionalität der FAH bei vielen Staustufen Probleme aufweist resp. der Aufstieg ungenügend gewährleistet wird. Weitere Infromationen sind dem Rundbrief 31 und der Bafu Publikation "Fischaufstieg am Hochrhein. Koordinierte Zählungen 2005/2006" zu entnehmen.

Wichtige Grundlagen zur Beurteilung einer FAH sind die Merkblätter der DWA und die Vollzugshilfen des Bafu. Der Entwurf des DWA Merkblatt 509 "Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke - Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung - Entwurf (Februar 2010)" kann auf folgender Seite bestellt (Kosten 112 Euro) werden: shop.dwa.de.

Nicht gewährleistet ist im Hochrhein der Fischabstieg. Im Zusammenhang mit der Problematik des Fischabstiegs in grossen Flüssen fehlen noch geeignete Lösungen zur Sicherstellung eines gefahrlosen Abstieges. Der Verband Aare-Rheinwerke hat eine Unterkommission mit dem Auftrage der Fragestellung des Fischabstiegs nachzugehen beauftragt. In dieser Unterkommission sitzt Ueli Rippmann als Vertreter der Umweltverbände ein und informiert über den Stand der Arbeiten. Sein letzter Bericht steht auf der linken Seite zum Download bereit.

 

 

Pressemitteilung zur Planersitzung 2012 der IKSR
Pressemitteilung zur Planersitzung 2012 NGO's
Rundbrief 31
VAR_Fischabstieg_Bericht URippmann
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